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Freitag, 30. August 2019

Wildunfallrisiko besteht bei jeder Tages- und Jahreszeit

Jedes Jahr werden in Deutschland 230.000 bis 265.000 Verkehrsunfälle mit Wildtieren, welche Sach- und zum Teil auch Personenschäden zur Folge haben, erfasst. Auch Marxzell ist hiervon betroffen. 

Zwar ereignen sich die meisten Wildunfälle besonders in den Herbstmonaten, jedoch ist auch unterjährig vermehrt mit Wildwechsel auf den Straßen zu rechnen. Durch das Abernten der Getreide- und Maisfelder verlieren viele Wildtiere wie Wildschweine oder Rehe ihre schützende Deckung auf den Feldern und wechseln daher zur Futtersuche häufiger zwischen verschiedenen Orten hin und her. Mit einem Wildwechsel ist zu jeder Tages- und Nachtzeit zu rechnen, allerdings ist das Wildunfallrisiko morgens zwischen 5 und 8 Uhr und abends zwischen 17 Uhr und Mitternacht am höchsten.

 

Wenn plötzlich ein Reh auf der Straße steht ...

Laut Polizei und dem Deutschen Jagdverband gibt es Verhaltensmaßnahmen, die das Risiko eines Wildunfalles minimieren. Besondere Vorsicht ist in der Nähe von Waldstücken sowie auf Feldern und Wiesen mit Büschen am Wegesrand sowie auf Straßen mit Wildwechsel-Warnschildern und bei eingeschränkter Sicht wie Nebel angebracht. Hier sollten Fahrzeugfahrer langsam fahren, bremsbereit sein und den Sicherheitsabstand zum Vordermann vergrößern sowie den Fahrbahnrand beobachten.


Wird ein Tier auf der Straße oder am Straßenrand gesichtet, sollte man das Licht abblenden, kontrolliert abbremsen und hupen. Fernlicht blendet nämlich die Tiere so, dass sie die Orientierung verlieren und zum Teil instinktiv auf die Lichtquelle zulaufen. Bremsen ist deshalb notwendig, da aufgeschreckte Tiere oft unvermittelt auf die Straße springen.
Grundsätzlich leben die meisten Wildtiere im Rudel, das heißt, ist ein Tier zu sehen, muss mit mehreren Tieren gerechnet werden. Daher ist es wichtig, dass man, selbst wenn kein Tier mehr zu sehen ist, nur langsam weiterfährt. Ist eine Kollision nicht zu vermeiden, ist es oft sinnvoller, abgebremst mit einem Tier zusammenzustoßen als unkontrolliert auszuweichen und zum Beispiel deswegen gegen einen Baum oder ein entgegenkommendes Fahrzeug zu prallen.

 

Wenn ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden konnte

Kam es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Zusammenstoß mit einem Wildtier, sollte als Erstes die Warnblinkanlage angeschaltet und das Fahrzeug am Straßenrand abgestellt werden. Dann gilt es vor dem Aussteigen eine Warnweste anzuziehen und danach die Unfallstelle mit einem Warndreieck abzusichern.


Egal, ob das angefahrene Tier verletzt wurde und liegen bleibt oder aber weg rennt, in beiden Fällen ist grundsätzlich die Polizei umgehend zu verständigen. Denn die Polizei verständigt den für diese Region zuständigen Jagdaufseher, der dann das verletzte Tier von der Straße holt oder aber in der Umgebung sucht.


Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft sollte man ein verletztes oder getötetes Tier nicht anfassen. Zum einen können verletzte Tiere sehr aggressiv und gefährlich sein, zum anderen besteht auch eine mögliche Tollwutgefahr. Nur wenn das Tier sicher tot ist und die Lage des Tieres den übrigen Verkehr behindert, kann man es entfernen. Aus hygienischen Gründen sollte man dabei auf alle Fälle vorher die Handschuhe aus dem Verbandskasten anziehen.


Wer nach einem Wildunfall einfach weiterfährt, ohne die Unfallstelle zu sichern, riskiert eine Strafe wegen Verletzung der Verkehrssicherheits-Pflicht, da dadurch das Risiko für nachfolgende Verkehrsteilnehmer, mit dem auf der Straße liegenden Tier zusammenzustoßen, hoch ist. Wer ein verletztes oder getötetes Wildtier mitnimmt, kann wegen Wilderei angezeigt werden.

Lebenswert

Vereinsleben

Wir bieten unseren Bürgern eine Vielzahl von Vereinen um den Interessen in sportlicher, musikalischer und unterhaltender Betätigungen nachgehen zu können.


  • Übersicht unserer Vereine
  • Lebenswert
    Eröffnung des Klosterfests
    Bildmarke Marxzell

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